Leute in Dresden

Die Initiative People in Dresden/Menschen in Dresden porträtiert Menschen und ihre Geschichten. Jeden Tag eine. Auf dem Westhangfest in Gorbitz haben wir uns mit den Machen hinter der Aktion getroffen – und wurden selbst zu „Menschen in Dresden“.

Ich bin 2009 in die Ruhephase der Altersteilzeit gegangen und habe mir ein Ehrenamt gesucht. Ich war im Quilombo e.V., also im Fairhandel. Ich habe dort viele Termine wahrgenommen, unter anderem bei der Löbtauer Runde. Das ist ein Zusammenschluss von Löbtauer Bürgern, die aktiv etwas für Löbtau tun wollen. Es sind Vereine dabei, Kirchgemeinden, Parteien, ganz normale Bürger. Aus der Löbtauer Runde heraus haben wir dieses Jahr den Verein Löbtop e.V. gegründet, weil wir das Jubiläum 950 Jahre Löbtau nächstes Jahr vorbereiten wollen. Vor etwa zweieinhalb Jahren kamen Geflüchtete nach Löbtau, es wurde eine Einrichtung eröffnet. Es stellte sich heraus, dass es viel Protest dagegen gab. Wir haben beschlossen, etwas zu tun. Wir haben „Willkommen in Löbtau“ gegründet und helfen seitdem in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften geflüchteten Menschen.“

„Ich war Geschichtslehrerin und bin seit drei Jahren im Ruhestand. Ich engagiere mich in der AG Geschichte Löbtau. Unser Stadtteil wird nächstes Jahr 950 Jahre alt, da wollen wir ein bisschen Programm machen. Wir haben Informationen über einzelne Straßen und Gebäude erarbeitet und bitten die Bürger, dass sie uns zuarbeiten. Ich mache Stadtrundgänge in Löbtau. Löbtau bekannt zu machen, liegt mir sehr am Herzen, damit die Leute wissen, wo sie wohnen.“

Wir sind seit Januar aktiv. Uns geht es darum, Netzwerke zu stärken in Löbtau und Umgebung. Wir bringen Leute zusammen. Wir wollen 2018 ein großes Stadtteilfest auf die Beine stellen, dafür sollen ganz viele Projekte in Löbtau und Umgebung stattfinden. Wir koordinieren das und veranstalten im Herbst ein große öffentliche Ideenwerkstatt.“

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